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Aussentreppen, Hauseingänge und Hofeinfahrten

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Aussentreppen ohne Beton

Handwerksmeister Norbert Gaßner auf seiner in "Trockenbauweise" erstellten Außentreppe - also mit Schotter statt Beton.

Herr Gassner aus dem fränkischen Windsbach setzt bei seinen Projekten ausschließlich auf eine Fundamentierung aus Mineralbeton 0/32. Die Treppe in seinem Privatgarten ist ebenfalls mit Schotter errichtet, auf Beton konnte komplett verzichtet werden.

Herr Gassner, welche Vorteile versprechen Sie sich davon?

"Bei der Schotterbauweise erspare ich mir das Vorhalten von allen zur Betonverarbeitung Werkzeuge, dazu die Kosten vom Beton und eventueller Mindermengenzuschläge. Auf der Baustelle habe ich nur preisgünstigen 0/32er Schotter und Splitt 0/4. Aber das ist gar nicht das Wichtigste."

Was fällt denn mehr ins Gewicht, wenn es nicht die Kosten sind?

"Die Wasserdurchlässigkeit und die Flexibilität. Die Treppe ist voll sickerfähig und umgeht somit die Frostproblematik. Und Flexibilität gleich in mehrfacher Hinsicht: Einmal habe ich keine Abbindezeiten abzuwarten, kann jederzeit unterbrechen für Mittag, Feierabend oder wenn etwas dazwischenkommt. In Trockenbauweise kann ich die Pallisaden setzen, den Schotterkeil einbringen und die Trittstufe sofort pflastern. Änderungswünsche wie beispielsweise ein etwas anderer Schwung oder abgestufte statt gleichmäßig abgetreppter seitlicher Einfassung sind bei mir nicht selten, weil der Bauherr mitarbeitet. In Schotterbauweise kann man aber auch jederzeit den Schotter wegkratzen und die Pallisaden neu setzen."

Der Bauherr arbeitet mit?

"Ja, meist ziehe ich bei den Arbeiten den Bauherr als Handlanger hinzu. Das spart mir viel Ärger: Zum einen kann ich mich jederzeit mit ihm abstimmen, was die kleinen Gestaltungsdetails angeht. Außerdem spart er sich Einiges an Geld, und ich benötige keinen zweiten Mann auf der Baustelle. Darüberhinaus weiß er am Abend, wie körperlich anspruchsvoll ein GaLaBauer arbeitet - und behält seinen Respekt. Das führt auch dazu, dass die Rechnungen immer innerhalb des Zahlungszieles bezahlt werden - ein Ausdruck des Anerkennens meiner Arbeit."

Beispiel Eingangspodest

Mit dem VOGT TurboSpaten lassen sich auch enge Bereiche gut verdichten, da jede Menge verschiedener Verdichter angeboten werden: rechteckig, spitzwinklig, quadratisch, rund, gerundet...

Der bestehende Zugang zum Haus soll
individualisiert werden, der Bauherr
konnte sich mit den immergleichen Ein-
gängen der Reihenhäuser nicht an-
freunden. DasUnternehmen Gaßner
kofferte der Bereich aus und zog einen
Unterbau aus Schotter ein. Dann wurden
die Pallisaden so lange neu aufgestellt,
bis der Bauherr zufrieden war.

Die Pallisaden werden aufgestellt und ausgerichtet - Änderungen jederzeit möglich.
Ein Lichtschacht muss auch gut eingebunden werden.
Dem geschwungenen Eingangspodest wurde ein Gegenschwung in der Pflasterfläche entgegengesetzt. Ein gefälliges Ergebnis.

Der Eingang ist die Visitenkarte des Hauses

Hauszugänge werden durch einen gekonnt abgestimmtes Zusammenspiel von Farben und Formen zu einer einladenden Visitenkarte.
Da kommt man gerne an.
Noch ein Beispiel, wie man Eingänge in das Gesamtkonzept einbinden kann.
Idealerweise werden Gartenwege mit einem breiteren Randstein versehen - damit er tief genug im Schotterkörper sitzt. So verhindert man ein Abbrechen der Kante.
Das Farbenspiel des Pflasters und das Formenspiel der Einfassung lässt sich beliebig fortsetzen.

Terrasse

Die Terrasse schiebt sich aufgrund ihrer Winkligkeit frech in Szene. Gleichzeitig bestimmen die Holzpfosten und der Aussparung für Bepflanzung einen geschützten und einen offenen, vorderen Bereich. Bei der Ausführung wurde der VOGT TurboSpaten verwendet, der einerseits die spitzen Winkel verdichten kann und andererseits gerade bei der kleinteiligen Aussparung ohne Platzprobleme reinkommt. Auch den Gebäudeanschluss zu verdichten ist mit dem VTS 50 gut möglich, da er sich gut führen läßt und eine Beschädigung der Abdichtung somit verhindert wird.

Schwimmbad

Ein wirklich gelungenes Bild: hinter der Garage ein eigenes Paradies.

Es ist jedoch ein bautechnisch hochinteressantes Detail versteckt: Das Pflaster ist bis an den Beckenrand, bis an die Kunststoff-Folie geführt! Wie kann das sein? Die Lösung: Das eigentliche Schwimmbecken hört 20 cm unter der Pflaster-Oberkante auf und besteht herkömmlich aus Formstücken. Darüber wird nur eine steife Kunststoff-Schiene weitergeführt, die dann die hellblaue Abdichtungsfolie hält. Zusammen hat das dann weniger als einen Zentimeter Konstruktionsstärke.

Versickerfähige Einfassung: Damit das Wasser, das zwangsläufig mal herausspritzt, sofort versickern kann, sind Pflastersteine und Platten vollflächig mit wasserdurchlässigen Fugen und sickerfähigem Unterbau versehen - also komplett aus Schotter statt Beton!

Schotter verdichten: Die Schwierigkeit ist nun, den Unterbau aus Schotter an diese Aufkantung heranzuführen, ohne beim Verdichten einen Schaden anzurichten. Dies ist mit ein Herangehen mit herkömmlichen Verdichtern nicht möglich, Beschädigungsgefahr. Ein Verdichten mit Handstampfern verbietet sich, da die Komprimierung nicht adäquat der Fläche wäre und die am Rand liegenden Pflastersteine einbrechen könnten, da der Halt fehlt. Der VOGT TurboSpaten hingegen verdichtet ordentlich und lässt sich exakt führen. Damit hat Herr Gaßner einen tragfähigen Unterbau geschaffen, der auch noch das Wasser durchlässt.

Für das prachtvolle Schwimmbad erhielt der bauausführende Herr Gaßner sogar einen Preis: den Strandkorb auf dem Feature-Verteilerbild ("Teaser") vom Fugenfüller-Hersteller PCI. Doch was ist an diesem Projekt besonders, worin besteht die Schwierigkeit?

Im Rohzustand erkennt man noch, dass die Pallisaden ganz ohne Beton halten.
Auch das Pflaster ist bis an die Schwimmbadfolie rangeführt, ohne auf Beton zu liegen. Eine derart diffizile Aufgabe ist mit dem VOGT TurboSpaten gut möglich, da er nicht verspringt und leicht exakt zu führen ist.

Sitzgelegenheit

Hinter dem Haus befindet sich der Eingangsbereich, dem eine Sitzgelegenheit hinzugefügt wurde, um den Bereich aufzuwerten und die Fläche einladender zu gestalten.
Der Höhensprung sollte nur im Gehbereich, nicht jedoch im Bereich der Wiese erfolgen. Man entschied sich für eine kleine Stützwand aus Pallisaden mit einer 30 cm starken Schotterwand dahinter. So konnte auf Beton verzichtet werden.
Ein ähnliche Sitzgelegeheit erhielt auch der obere Platz, von dem aus die obere Wohnung zugänglich ist.
Das Höhenspiel der Pallisaden wird auch gerne zum Spielen verwendet.
Die beiden Flächen haben durch die Gestaltungselemente an Charakter gewonnen und definieren auch die Zonierung der Wiese (inzwischen grün).

Hofeinfahrt

Das helle Pflaster holt den Besucher im Hof ab und führt ihn zum Eingang.
Die komplette Hofgestaltung konnte ohne Beton ausgeführt werden - und kommt dabei sogar günstiger!

Bei diesem Hof sollte durch Gestaltungselemente in seiner Ausdehnung optisch verkleinert werden. Herr Gaßner schlug vor, durch die Schrägstellung des Pflasters und die Trennung von Gehbereich und Fahrspur eine angenehmere Größenordnung zu finden.

Mit Verdichterplatten wurde der flächige Unterbau eingerüttelt, wohingegen der VOGT TurboSpaten für das Anlegen der Einfassungen verwendet wurde. Bei der vergrößerten Darstellung (Bild anklicken) sieht man deutlich, dass lediglich Schotterkeile an den liegenden Pallisaden den nötigen Halt bringen. Das erspart dem Bauherren Geld und sorgt für eine gute Sickerfähigkeit des Pflasterfläche einerseits, aber eben auch des Grünstreifens. Und das ausführende Unternehmen Gaßner kam mit wenig Gerätschaft für die Ausführung aus.

Wenn Sie sich für das Thema interessieren, wenden Sie sich direkt an das Unternehmen Gaßner:
www.garten-und-pflaster-gassner.de oder unter
Tel.: 0 98 71 / 94 19 bzw.
Fax: 0 98 71 / 65 64 20

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